Sieben Module für einen souveränen Auftritt
Hier sehen Sie, was jedes Modul behandelt, wie dort geübt wird und was Sie vorab mitbringen sollten. So können Sie Ihren Weg durch das Programm gut planen.

Modulübersicht
Was Sie in den einzelnen Modulen üben
Das Programm besteht aus sieben Modulen, die aufeinander aufbauen und doch einzeln verständlich bleiben. In jedem Modul wechseln kurze Erklärungen mit praktischen Aufgaben, und Sie erhalten persönliche Rückmeldung zu Ihren Beiträgen.
- 01
Selbstpräsentation mit Sicherheit
Sie erarbeiten Ihre Kernbotschaft in wenigen klaren Sätzen und testen sie in kurzen Gesprächssituationen. Dabei üben Sie, sich vorzustellen, ohne Ihren Lebenslauf aufzuzählen. Die Gruppe und die Dozentin geben Rückmeldung zu Verständlichkeit, Ruhe und Wirkung, sodass Sie Ihre Vorstellung Schritt für Schritt schärfen.
- 02
Erster Eindruck und Etikette
Hier geht es um Begrüßung, Gesprächseinstieg und Umgangsformen für berufliche wie gesellschaftliche Anlässe. Sie spielen typische Situationen durch, etwa das Ansprechen unbekannter Personen oder den Smalltalk vor einer Besprechung. Die Dozentin zeigt Ihnen, was souverän wirkt und wie Sie Ihren eigenen Stil dabei bewahren.
- 03
Körpersprache
Haltung, Gestik und Blickkontakt setzen Sie in Übungen bewusst ein. Kurze Videoaufnahmen helfen Ihnen, die eigene Wirkung zu beobachten, ohne dass jemand urteilt. Gemeinsam besprechen wir, welche Bewegungen Ihre Aussagen stützen und welche ablenken, und Sie probieren ruhigere Alternativen direkt aus.
- 04
Stimme und Diktion
Sie trainieren Atmung, Tempo, Betonung und deutliche Aussprache mit Sprechübungen, die sich leicht in den Alltag übertragen lassen. Der Trainer achtet darauf, dass Ihre Stimme natürlich und tragfähig bleibt. Sie lernen, Pausen zu nutzen und auch in längeren Beiträgen klar und angenehm verständlich zu sprechen.
- 05
Aufbau einer Rede
Sie lernen, eine Rede nachvollziehbar zu gliedern, von der Einleitung über die Kernaussagen bis zum Schluss. An einem eigenen Thema entwerfen Sie eine Gliederung und üben anschließend das Kürzen auf das Wesentliche. Die Dozentin zeigt, wie Übergänge Orientierung geben und Ihr Publikum der Argumentation mühelos folgt.
- 06
Storytelling
Sie entwickeln kurze Geschichten, die Ihre Aussagen anschaulich und einprägsam machen. Ausgangspunkt sind eigene Erlebnisse aus Beruf und Alltag, die Sie auf einen klaren Kern verdichten. Im Vortrag vor der Gruppe üben Sie Spannung, Tempo und einen Schluss, der zur eigentlichen Botschaft zurückführt.
- 07
Umgang mit Fragen und Nervosität
Sie üben Antworten auf unerwartete Fragen und lernen Techniken, um auch unter Anspannung ruhig zu bleiben. In Rollenspielen stellt die Gruppe Fragen, die Sie nicht vorbereiten konnten, und Sie erproben, wie man Zeit gewinnt und ehrlich auf Wissenslücken reagiert. Atemübungen unterstützen Sie dabei.

Was das Programm von Ihnen erwartet
Formale Voraussetzungen gibt es nicht. Sie benötigen keine Erfahrung mit Vorträgen und keine rhetorische Ausbildung. Das Programm richtet sich an Berufstätige und Führungskräfte, die ihren Auftritt bewusster gestalten und im Gespräch wie im Vortrag gelassener wirken möchten.
Erwartet wird die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten. Sie sprechen in den Sitzungen vor der Gruppe, probieren Übungen aus und nehmen Rückmeldungen an. Der Rahmen bleibt dabei respektvoll, und Sie bestimmen mit, in welchem Tempo Sie sich Neuem nähern.
Realistisch ist ein spürbarer Gewinn an Klarheit und Ruhe, wenn Sie zwischen den Sitzungen üben. Ein Ergebnis versprechen wir nicht, denn Fortschritt hängt von Ihrer Praxis ab. Wir begleiten Sie dabei mit konkreten Hinweisen und persönlichem Feedback.
Unser Ansatz →Fragen, die Sie vor dem Start klären können
Bevor Sie ein Modul beginnen, lohnt ein kurzer Blick auf Ihre Ausgangslage. Fragen Sie sich, in welchen Situationen Sie sich heute am wenigsten sicher fühlen: im Gespräch mit Unbekannten, vor größeren Gruppen oder bei spontanen Fragen. Diese Einschätzung hilft Ihnen und den Dozierenden, Schwerpunkte zu setzen, und sie macht Ihre späteren Fortschritte besser sichtbar.
Überlegen Sie außerdem, welcher konkrete Anlass in den nächsten Monaten ansteht. Das kann ein Vortrag vor dem Team sein, ein Vorstellungsgespräch, eine Rede zu einem Jubiläum oder ein Gespräch mit Kundschaft. Ein realer Anlass gibt den Übungen eine Richtung, und Sie können das Gelernte unmittelbar im Alltag erproben.
Auch Ihre Erwartungen an das Feedback sind wichtig. Manche Teilnehmende wünschen sich sehr direkte Hinweise, andere beginnen lieber mit Ermutigung und steigern sich dann. Sagen Sie uns, was für Sie hilfreich ist, damit die Rückmeldung bei Ihnen ankommt und Sie zum Weiterüben motiviert.
Denken Sie schließlich an die Zeit zwischen den Sitzungen. Kurze, regelmäßige Übungen von zehn bis fünfzehn Minuten wirken meist besser als ein langer Block vor dem Termin. Sprechen Sie laut, nehmen Sie sich gelegentlich auf und beobachten Sie, was sich verändert. So wird aus dem Kurs eine Gewohnheit.
Wenn Sie nach der Lektüre noch unsicher sind, welche Module für Sie zuerst infrage kommen, schreiben Sie uns. Wir besprechen mit Ihnen, ob das gesamte Programm, eine Einzelberatung oder ein Workshop besser zu Ihrem Anliegen passt.
Fragen zur Selbstprüfung
- Wo fühle ich mich im Gespräch oder Vortrag derzeit am unsichersten?
- Welcher konkrete Anlass steht in den nächsten Monaten an?
- Wie möchte ich vor anderen wirken, und was daran ist mir wichtig?
- Welche Art von Rückmeldung hilft mir beim Weiterkommen?
- Wie viel Zeit kann ich zwischen den Sitzungen zum Üben einplanen?
- Was würde ich gern nach dem Kurs selbstverständlicher können?